Shinshin Toitsu Aikido (Weg der Harmonie mit dem Universum durch Einheit von Geist und Körper) / Ki-Aikido
Shinshin Toitsu Aikido (Ki-Aikido) ist eine der Disziplinen der Ki Gesellschaft (vormals Ki no Kenkyukai), die entwickelt wurden zu helfen, die Einheit von Geist und Körper zu verwirklichen.

Alle Ki-Aikido Techniken beginnen und enden mit der Grundregel des Nicht-Streitens. Wir müssen in der Lage sein, in unseren täglichen Leben und in allen Situationen ruhig zu bleiben. Shinshin Toitsu Aikido lehrt das Nicht-Streiten, indem es die Idee eines Konflikts in unseren Herzen sowie in den Herzen der Anderen beseitigt.

Wenn Sie körperlich kämpfen um eine Person zu werfen, agieren Sie mit einem kämpfenden Verstand. Ein Kampf ist an ein Resultat gebunden. Wenn Sie jedoch den Geist einer Person bewegenen, folgt deren Körper freudig. Indem Sie ihren Geist führen, vermeiden Sie Konflikt und Kollision. Sie führen sie zu einem Platz, an den sie bereits zu gehen beschlossen hat.



Das Prinzip des Nicht-Streitens

Es gibt keine Konflikte im absoluten Universum, jedoch existieren Konflikte in der relativen Welt.

Wenn wir unseren Geist und unseren Körper vereinen, eins werden mit dem Universum und seine Prinzipien üben, werden uns andere freudig folgen.

Sage niemals dass dies eine Welt ist in der wir jeden Tag kämpfen müssen um zu leben. Der wahre Weg zum Erfolg ist exakt ein und derselbe wie das Prinzip des Nicht-Streitens, und das ist der Weg zum Frieden.

Shokushu (Ki Worte), Koichi Tohei Sensei
Yokomenuchi Zemponage

Die Techniken des Ki-Aikido im von Koichi Tohei Sensei gegründeten Ki no Kenkyukai (jetzt Ki Society) unterscheiden sich in vieler Hinsicht vom Aikido der anderen Nachfolger Morihei Ueshiba`s. Das Nicht-Kämpfen soll nicht nur ein Ideal des Aikido-Übenden sein, sondern in den Techniken selbst zum Ausdruck kommen; diese lassen Schönheit und Harmonie erkennen und sind gleichzeitig besonders effektiv. Das ist nur möglich, wenn die Entwicklung und Anwendung der Einheit von Geist und Körper tatsächlich geübt wird. So kann der/die Aikidoka (jemand der/die Aikido übt) den Geist des Nicht-Streitens entwickeln und sich nach und nach von ängstlichen, zornigen oder überhaupt negativen Gefühlen unabhängig machen. Welches sind nun die verschiedenen Elemente unseres Aikido Trainings?

»Hitori Waza: Übungen ohne Partner. Viele der darin enthaltenen Bewegungen finden wir in den Kumi Waza (Partnerübungen) wieder.

»Ukemi Waza: Roll- und Fallübungen

»Kumi Waza: Hier lernen Uke (Angreifer/in) und Nage (Angegriffene/r) gemeinsam Basistechniken, Feinheiten, Neuheiten und fortgeschrittene Techniken, ohne in Konkurrenz zueinander zu treten. Fortgeschrittene und Anfänger trainieren zusammen, da beide voneinander lernen können.

»Taigi: Vorführung einer Folge von Angriffen und Shin Shin Toitsu Aikido Techniken zweiner (oder mehrerer) Partner mit Ki. Darstellung der Einheit des Geistes und des Körpers durch die harmonische, rhythmisch fließende Präsentation.

»Bokken Waza, Jo Waza: Übungen mit dem Holzschwert bzw. Stock. Hier unterscheiden wir zwischen
»»Kata: Form, d.h. festgelegte Abfolge von Techniken, üblicherweise ohne Partner. Manchmal jedoch wird ein Übungspartner hinzugezogen, um bestimmte Abläufe und deren Bedeutungen einsichtiger zu machen.
»»Bokken Suburi: Wiederholungs-Übungen mit dem Holzschwert in der Gruppe; derzeit existieren 10 Suburi im Ki no Kenkyukai, vom einfachen Schwingen des Bokken während des Gehens, über den Wechsel der veschiedenen Kamae (Stellungen) bis hin zu höchst komplexen Bewegungsabläufen.
»»Taigi: siehe oben

»Randori: Freier Umgang mit dem gleichzeitigen Angriff mehrerer Uke (um mehrere Angreifer geistig und körperlich so führen zu können, daß keinem Beteiligten ein Schaden zugefügt wird, bedarf es einer weit entwickelten Entfaltung der Wahrnehmung und Präsenz).

Bei jedem Training sind Fortgeschrittene anwesend, die den Anfängern unterstützend zur Seite stehen. Der Termin am Mittwoch von 20.30 Uhr bis 22.00 steht jedoch besonders den Fortgeschrittenen zur Verfügung; hier werden sowohl kompliziertere Techniken als auch komplexe Abläufe auf einem höherem Niveau trainiert. Jede(r) Schüler(in) wird individuell angesprochen, sobald sie/er reif zur Teilnahme an diesem Trainingstermin ist.